Trümmersuche!


Bekannt ist die Trümmersuche durch spektakuläre Einsätze bei Erdbeben, Halleneinstürzen oder Gasexplosionen. Die Medien sind vor Ort und berichten hautnah von der Rettungshundearbeit. Aber: Glücklicherweise sind solche Trümmereinsätze sehr selten!

Im Gegensatz zur Flächensuche wird in den Trümmern die menschliche Witterung oft nicht als zusammenhängende Geruchsfahne verteilt, sondern erfährt durch Ritzen und Spalten, sowie von außen nicht sichtbare Kanalbildungen eine, unter Umständen, nicht abschätzbare Ausbreitungsrichtung.

Die Hunde müssen lernen, auch an geschlossenen, nicht zugänglichen Verstecken, die Witterung exakt herauszuarbeiten und so nahe wie möglich zu der Person vorzudringen. Dies erfordert vom Hund eine hohe Konzentration und Motivation.

Der Hundeführer dagegen, muss lernen, dass dort wo der Hund durch Bellen anzeigt, die stärkste Konzentration der Witterung vorliegt, die Person jedoch kann durchaus einige Meter unter den Trümmern versetzt zu der Stelle liegen. Das erfordert vom Hundeführer die Kombinationsgabe, sein Wissen und seine Erfahrung über Witterungsausbreitung in der Praxis anzuwenden und die Person zu lokalisieren.

Der Hund muss selbstständig arbeiten, neugierig, geländegängig, durchsetzungsfreudig und doch lenkbar sein. Nur die Teamarbeit wird hier zum Erfolg führen.

In der Rettungshundestaffel Stuttgart trainieren wir in losen Abständen in Trümmergeländen, um im Ernstfall auch mit dieser Situation umgehen zu können.

Des Weiteren pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit der Trümmergruppe des DRK Landesverbands Baden-Württemberg. Drei Teams der Rettungshundestaffel Stuttgart sind als geprüfte Trümmersuchteams Mitglied in der Trümmergruppe des DRK Landesverbands.

 

Die Bereitschaft 21 Rettungshundestaffel Stuttgart