Flächensuche!

 

Unsere Einsätze sind in der Hauptsache Fächensucheinsätze. Das heißt, dass wir mit unseren Hunden ein bestimmtes Suchgebiet flächendeckend absuchen.

Die Rettungshundeteams lernen in ihrer Ausbildung vielfältige Dinge. Dazu gehört auch die Orientierung in unbekanntem Gelände und die Einteilung eines Suchgebietes. Die Hundeführer beginnen mit ihren Hunden auf kurze Strecken Personen anzuzeigen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie der Hund seinem Hundeführer sagt: Ich habe eine Person gefunden! Die häufigste Anzeigeart ist hier das Verbellen, d.h. der Hund bleibt bei der Person, die er gefunden hat und bellt solange, bis sein Hundeführer bei ihm und der Person ist. Dafür gibt es dann die "Belohnung"! Ein Leckerli, oder ein Spielzeug und die unbändige Freude der Versteckperson, dass sie endlich gefunden wurde. Weitere Anzeigearten sind z.B. Bringseln, wobei der Hund beim Fund einer Person ein Bringsel in den Fang aufnimmt, das er am Halsband trägt. So kommt er zurück zu seinem Hundeführer und zeigt damit: Ich habe eine Person gefunden! Es gibt verschiedene weitere Möglichkeiten, wie der Hund "anzeigen" kann, wichtig ist dabei nur, dass der Hundeführer eindeutig sagen kann: Mein Hund hat eine Person gefunden!

Im Laufe der Ausbildung werden die Parameter variiert und das Rettungshundeteam lernt die unterschiedlichsten Situationen kennen und darauf zu reagieren. Die Phantasie der Ausbilder ist schier grenzenlos, denn wer kann schon sagen, wie sich eine vermisste Person verhält! Die unmöglichsten Verstecke werden ausprobiert, die Versteckperson reagiert völlig überraschend auf den Hund und so weiter.

Diese Ausbildung dauert etwa zwei Jahre. Hund und Hundeführer werden in dieser Zeit zu einem Team, das in einer Prüfung sein Können beweist und somit offiziell einsatzfähig ist. Diese Prüfung wird alle 18 Monate wiederholt.

 

 

 

Die Bereitschaft 21 Rettungshundestaffel Stuttgart